200 m der Frauen - Hoenke darf von EM-Medaille träumen – Trio um Kambundji scheitert

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200 m der Frauen - Hoenke darf von EM-Medaille träumen – Trio um Kambundji scheitert

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  • Dank persönlicher Bestleistung schafft es Fabienne Hoenke an der Leichtathletik-EM in Birmingham in den Final über 200 m.
  • Die Aargauerin wird am Donnerstagabend um die Medaillen sprinten.
  • Für Mujinga Kambundji, Léonie Pointet und Iris Caligiuri bedeuten derweil die Halbfinals Endstation.

Die letzten beiden EM-Titel über 200 m gingen an die Schweiz. Sowohl in München als auch in Rom hatte es kein Vorbeikommen an Mujinga Kambundji gegeben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch in diesem Jahr nach dem Final die Schweizer Nationalhymne gespielt werden wird.

Denn mit Fabienne Hoenke schaffte es eine Vertreterin von Swiss Athletics in den Final – und wie. Die 22-Jährige lief im 3. Halbfinal-Heat in 22,46 Sekunden nicht nur persönliche Bestleistung. Mit ihrer Zeit hielt sie auf der Zielgeraden auch Success Eduan (GBR) erfolgreich in Schach und lief hinter Rhasidat Adeleke (IRL) auf Rang 2, der zur direkten Finalteilnahme reichte. Nur zwei Kontrahentinnen waren im Halbfinal schneller als Hoenke.

Kambundji muss noch zulegen

Keine Chance auf die Final-Qualifikation hatten mit Kambundji, Léonie Pointet und Iris Caligiuri die weiteren Schweizerinnen, die im Halbfinal antraten. Nach 2 EM-Titeln in Folge hatte die Ausgangslage für Kambundji schon vor dem Wettkampf anders als noch vor zwei Jahren ausgesehen.

Bloss acht Monate nach der Geburt ihres ersten Sohnes und zwei Wochen nach ihrem Wettkampf-Comeback an den Schweizer Meisterschaften konnte die 34-Jährige noch nicht wieder mit der Elite mithalten. Als Titelverteidigerin mit einer Wildcard ausgestattet, musste sich Kambundji im 1. Halbfinal-Heat mit einer Zeit von 23,81 Sekunden mit dem siebten Rang zufriedengeben. Vor allem auf der Zielgeraden war ihr der Schnauf ausgegangen.

Auch Pointet und Caligiuri ohne Chance

Besser machte es im selben Heat Pointet, die in 23,10 Sekunden Fünfte wurde. Mit den ersten beiden Plätzen, die zum Final berechtigten, hatte die 25-Jährige trotzdem nichts zu tun. Es fehlten ihr 42 Hundertstel auf die Top 2. Gleich erging es Caligiuri, die in Hoenkes Lauf in 23,34 Sekunden auf dem letzten Rang einlief – als einzige Schweizerin aber bereits im Vorlauf hatte antreten müssen und die Nachwehen noch spürte.

Der Frauen-Final über 200 m wird am Donnerstagabend um 22:50 Uhr über die Bühne gehen. Topfavoritin wird dann Amy Hunt (GBR) sein, die in 22,37 Sekunden die beste Zeit lief und es sich leisten konnte, ihren Lauf auf den letzten Metern austrudeln zu lassen.

Resultate & Service

SRF zwei, sportlive, 12.08.2026 20:25 Uhr ;  bbi