0:7! Eintracht-Debakel bei Generalprobe gegen Brentford

Die Eintracht gibt in London gegen Premier-League-Klub FC Brentford ein desaströses Bild ab - und das ausgerechnet in der letzten Partie vor dem Pflichtspiel-Start. Zum Abschluss der Vorbereitung steht damit eine krachende Bruchlandung.

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0:7! Eintracht-Debakel bei Generalprobe gegen Brentford

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Koch verletzt sich, Santos patzt 0:7! Eintracht-Debakel bei Generalprobe gegen Brentford

Die Eintracht gibt in London gegen Premier-League-Klub FC Brentford ein desaströses Bild ab - und das ausgerechnet in der letzten Partie vor dem Pflichtspiel-Start. Zum Abschluss der Vorbereitung steht damit eine krachende Bruchlandung.

Kevin Schade macht den Anfang - das frühe 1:0 für Brentford.

Kevin Schade macht den Anfang - das frühe 1:0 für Brentford. Bild © IMAGO

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00:27 Min.|Simon Schäfer

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Schlechter hätte die Generalprobe von Eintracht Frankfurt sechs Tage vor dem Pokalspiel gegen Fünftligist St. Tönis nicht laufen können. Nicht nur, dass der hessische Fußball-Bundesligist eine desaströse Leistung bei der 0:7 (0:3)-Blamage gegen den FC Brentford bot, obendrein musste Kapitän Robin Koch beim Gastspiel in London angeschlagen ausgewechselt werden, präsentierte sich die Defensiv noch konfuser als in der vergangenen Saison und entfachte Kaua Santos mit einem Patzer die Torwart-Diskussion aufs Neue. Alles in allem ein peinlicher Auftritt, keine Frage.

Santos patzt, Otavio stümpert

Aber von vorne: Schon nach zwei Minuten lag die Eintracht zurück. Kevin Schade, fünffacher deutscher Nationalspieler, schoss den Ball im zweiten Anlauf nach einer Ecke ins Netz. Die Frankfurter liefen nur hinterher und kassierten folgerichtig nach zwölf Minuten das zweite Gegentor. Wieder Eckball, wieder zweiter Versuch – diesmal der Patzer von Torwart Kaua Santos. Nachdem schon Elias Baum einen freien Kopfball zentral vor das eigene Tor befördert hatte, patschte sich der Schlussmann den folgenden Schuss von Mamadou Sangaré quasi selbst ins Netz. Willkommen zurück, ungeliebte Torwart-Diskussion.

Denn auch in der Folge wirkte Santos unsicher, was zu seiner Ehrenrettung jedoch für die ganze Mannschaft galt. Nach vorne ging nichts. Und hinten stümperte die Eintracht vor sich hin. Gerade Innenverteidiger Otavio machte Fehler nach Fehler, war völlig überfordert und – fast noch schlimmer – schien nach einer halben Stunde schon mit seinen Kräften am Ende zu sein. Mit 20 Jahren, wohlgemerkt.

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Koch angeschlagen raus

Kapitän Koch eilte einige Mal als Retter in höchster Not herbei, um dann selbst ein Gegentor zu verschulden. Vor dem dritten Treffer der Londoner vertändelte er den Ball, Igor Thiago war der Nutznießer (40.). Zu allem Überfluss musste Koch anschließend angeschlagen raus, hatte er sich im vorherigen Zweikampf doch verletzt.

Wer dachte, mit dem Pausenpfiff sei das Schlimmste aus hessischer Sicht überstanden, der sollte sich täuschen. Denn: Es wurde noch schlimmer. Beim 0:4 verteidigte Can Uzun in der Entstehung ungenügend, wie häufig in diesem Spiel, und Dango Ouattara vollstreckte für den letztjährigen Premier-League-Neunten (52.).

Die Gastgeber nutzten das nicht bundesliga-taugliche Abwehrverhalten der Hessen weiter konsequent aus. Beim 5:0 tänzelte Keane Lewis-Potter den Frankfurter Nachwuchsmann Jeremiaha Maluze aus (57.), ehe der brasilianische Nationalstürmer Thiago (69.) sowie Schade (70.) gegen eine nun völlig aufgelöste Frankfurter Hintermannschaft erhöhten.

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FC Brentford - Eintracht Frankfurt 7:0 (3:0)

Eintracht: Santos - Baum, Koch (43. Maluze), Otavio (46. Theate), Kosugi (63. Knauff) - Onyedika, Höjlund (63. Chaibi) - Doan (46. Ayoube Amaimouni-Echghouyab), Uzun - Ebnoutalib (63. Bahoya), Burkardt (76. Arrhov)

Tore: 1:0 Schade (2.), 2:0 Sangaré (12.), 3:0 Thiago (40.), 4:0 Ouattara (52.), 5:0 Lewis-Potter (57.), 6:0 Thiago (69.), 7:0 Schade (70.)

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